Wie bekomme ich die Veröffentlichungsrechte bei Kundenshootings?

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Immer wieder berichten Fotografen in unseren Workshops oder in den Social Media Kanälen davon, wie schwer es doch ist, bei Kundenshootings die Veröffentlichungsrechte zu bekommen. Gerade wenn es darum geht auch Bilder auf Facebook oder in anderen Social Media Kanälen zu posten. Die Kunden sind verunsichert und hören immer wieder das Facebook mal wieder die AGB´s geändert hat und das sie alles mit den Bildern, die dort hoch geladen werden, machen können. Das erschreckt natürlich den einen oder anderen und deswegen stimmen sie der Veröffentlichung erstmal pauschal nicht zu. Mit gutem zu reden erhält der Fotograf vielleicht noch die Erlaubnis die Bilder auf seiner Homepage zu zeigen. Aber die Social Media Kanäle sind wichtig und so möchte man natürlich auch gerne dort aktiv sein um neue Kunden zu gewinnen. Ein Teufelskreis. Wer nicht regelmäßig neue, aktuelle Bilder zeigt bekommt über Facebook & Co keine Resonanz. Und alle zwei Wochen ein Tfp-Shooting machen ist auch nicht wirklich eine Lösung.

Wie bekomme ich die Veröffentlichungsrechte?

Letztendlich muss jeder seinen Weg finden, wir bei Sascha Drömer Photography machen es uns da relativ einfach. Bei jedem Kundenshooting, egal ob im Studio oder on Location wird eine Kundenkarte vom Kunden ausgefüllt (in der Regel nach dem Shooting). Wir erklären den Kunden den Ablauf, dass er nach dem Shooting alle Bilder in einer passwortgeschützten Onlinegalerie bekommt, deswegen ist auch die eMail wichtig…. Im wesentlichen stehen auf der Kundenkarte die persönlichen sowie die Kontaktdaten und darunter dann das Thema Veröffentlichungsrechte. Der Kunde unterschreibt und stimmt damit dann auch der Veröffentlichung zu. Die Erfahrung zeigt, dass die Kunden sich das in der Tat durchlesen. Sicher gibt es auch Kunden die nicht weiter lesen. Hier macht es durchaus Sinn den Kunden nochmal darauf hin zu weisen was dort steht, bzw. was er unterschrieben hat.

Bei unseren Hochzeitskunden steht der entsprechende Passus natürlich auch in der Hochzeitsvereinbarung. Grundsätzlich ist es so, dass das bei Kunden aus allen gesellschaftlichen Schichten gleich funktioniert. Bei 3.000€ Hochzeitskunden genauso wie für die 300-500€ Kunden eines Babybauch- Newbornshootings oder auch bei Kunden die ein günstiges Angebot in Anspruch nehmen.

Hier ist es wichtig offensiv und selbstverständlich mit dem Thema umzugehen. Her Kunde, die Bilder werden selbstverständlich veröffentlicht, als Fotograf leben wir davon Bilder zu zeigen und sie sind ja auch nur wegen den Bildern die sie gesehen haben zu uns gekommen, oder?

Zwischenzeitlich machen wir das ganze nur noch digital mit dem iPad mini. Der entsprechende “Vordruck” ist in ein Notizbuch der App Noteshelf als Hintergrund eingefügt. Ausgefüllt wird das ganze dann vom Fotografen oder Assi und anschließend mit der Bitte zur Kontrolle/Lesen und Unterschrift mit dem Bamboo CS-160 dem Kunden überreicht. Das funktioniert ebenso problemlos, einfach und schnell. Der große Vorteil dabei ist dann, das die App automatisch mit Evernote synchronisiert wird und die Kundenkarten sofort auf allen Rechnern sind und jeder im Team darauf Zugriff hat.

Versuch es mal, erstelle dir eine Kundenkarte und setzte sie ein. Mich würden deine Erfahrungen interessieren. Schreib es in die Kommentare.

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